Der erste Beitrag zum Eurovision Song Contest 2009.

26. December 2008

Kejsi Tola – Më merr në ëndërr 


Für alle Blogbesucher_innen, die sich jetzt wundern das hier zu lesen, sei hier angemerkt, dass ich ein großer Eurovision-Fan bin, und hin und wieder auch dazu posten werde. :-)
Albanien war traditionell das erste Land, das ihren Beitrag zum Eurovision Song Contest auswählte. Das Festival i Këngës findet immer Ende Dezember statt. Das Festival ist eine albanische Variante des italienischen Sanremo Festivals und gibt es schon seid 1962. Seid Albaniens allererster Teilnahme beim ESC 2004 ist das traditionsreiche Festival auch die Vorausscheidung für den Eurovision Song Contest.
Die 16-jährige Kejsi Tola , die eine klassische Gesangsausbildung hat, gewann das Festival mit einer Upbeat-Nummer. Ein starker Song mit netten Ethno-Intermezzi. An ihrer Bühnenpräsenz wird sie noch etwas zu arbeiten haben, ebenso die Autoren des Liedes, die eine 3-minütige ESC Version erarbeiten werden müssen. Und dann werden wir ja sehen, ob sie das Lied in Moskau Englisch oder Albanisch vortragen wird. In diesem esctoday-Interview meinte sie, es wird Englisch. Ich hoffe es wird Albanisch…

In memoriam Eartha Kitt.

26. December 2008

Was für eine tolle Frau sie war! Eartha Kitt, geboren am 17. Jänner 1927 auf einer Baumwollplantage, gestorben am 25. Dezember 2008 in New York City. C’est si bon… Rrrrrrrrrrest in peace.
Video: C’est si bon, 1962

Der Papst dreht durch.

Papst Benedikt XVI hat für Lesben und Schwule keine friedliche Weihnachtbotschaft. Ganz im Gegenteil! Er wähnt Europa scheinbar am Scheideweg. Soll die Aufklärung das europäische Korrektiv auf globale religiöse Strömungen und Fanatismen sein? Oder doch katholischer Fundamentalismus?

Der Papst hat sich eindeutig für die zweite Variante entschieden, und damit wohl für eine weitere Werte-Krise innerhalb Europas gesorgt.
Homosexualität eine Gefahr für die Menschheit – Ähnlich wie Umweltzerstörung.
Beim Jahresrückblick vor der römischen Kurie widmete Papst Benedikt XVI einen Großteil seiner Rede der Wahrung der Schöpfung und meinte damit vor allem den Umweltschutz, was ja okay wäre. Meinetwegen dürfen katholische Menschen das so sehen. Dann forderte er aber eine “Ökologie des Menschen” und meinte weiter, homosexuelle Partnerschaften seien eine Gefahr für die Menschheit. Homosexuelle Beziehungen würden nämlich “Gottes Werk” zerstören. Die Schöpfung würde nämlich auf die Beziehung von Mann und Frau ausgerichtet sein. Alles was nicht heterosexuell ist, zerstört somit die Schöpfung.
Wie bitte? Lesbische und schwule Liebe ist also etwas ähnliches wie CO2 Emissionen? Meint der Mann das ernst?
Ich kommentiere selten innerkatholische Ansichten, da ich ein überzeugter Anhänger der Aufklärung und der strikten Trennung von Staat und Kirche bin. Außerden ist der Papst nicht mein Hirte. Aber wenn ein Papst (oder ein sonstiger religiöser Führer) sich in menschenrechtliche Bereiche einmischt, die politisch zu lösen sind, dann muss dagegen vorgegangen werden.
Die Äußerungen des Papstes sind nicht nur eine Hass-Erklärung gegen Lesben, Schwule und TransGender. Sie sind eine Kriegserklärung an die Aufklärung. Und das macht mir große Sorgen…
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Redesign derstandard.at ohne diestandard?

derstandard.at ist seit heute relaunched. Oder redesigned, wie die beliebte Online-Ausgabe des Standards das lieber nennt. Dieser Redesign gefällt mir sehr gut! Was Anlass zur Hoffnung gibt, ist das Versprechen das Verhältnis zwischen Werbung und Redaktionelles ausgewogen werden zu lassen. Was immer das dann auch heißen mag, denn die flächendeckenden Werbungen in den letzten Monaten haben mich eher abgeschreckt und veranlasst öfter die text only-Version auf dem iPhone zu benützen, als die Site im Web anzusurfen.

Wirklich irritierend ist aber das (Fast-)Verschwinden von diestandard.at auf der Startseite. Das wurde von der Twittergemeinde auch sofort bemerkt.
Ganz unten befinden sich zwar noch Artikel, die zu diestandard.at gehören, aber nicht als solche gekennzeichnet sind. Es sieht eher aus, als gehören sie noch in die Rubrik Bildung. Entweder ist das ein Fehler, oder die Redesigner_innen mögen diestandard.at nicht und verstecken es lieber.
Wenn ihr diestandard auch wieder sichtbar auf der Startseite von derstandard haben wollt, dann solltet ihr auch HIER diese Botschaft hinterlassen.

Nachtrag – nur wenige Minuten später: Kaum habe ich es gepostet (hier und auf derstandard.at) bekam diestandard.at auch wieder eine würdige Überschrift. Das ging ja schnell. Danke :-)