Islamist aus Kuwait: Todesstrafe für Homosexuelle zu gut. Sollen gefoltert werden.

60 Jahre Menschenrechte – Teil 1Anlässlich des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember werde ich mich in den nächsten Tagen mit den schlimmsten homophoben Menschenrechtsverletzungen weltweit beschäftigen. Dieser TV-Ausschnitt wurde genau vor einem Jahr, am 10.12.2007 im kuwaitischen Fernsehen, gezeigt. Vor genau 60 Jahren, am 10.12.1948, wurde die Deklaration der Menschenrechte von der UNO verabschiedet.Der kuwaitische Islamist Sa’d al-‚Inzi weiß, wie mit Lesben und Schwule umzugehen sei: Die Todesstrafe ist viel zu gut für sie. Sie sollten laut islamischen Recht von einem hohen Gebäude geworfen werden. Besser sei aber, die an einem öffentlichen Platz zu foltern…Einen Text dazu gibt es auch HIER.

14 Gedanken zu „Islamist aus Kuwait: Todesstrafe für Homosexuelle zu gut. Sollen gefoltert werden.“

  1. Unglaublich: etwas islamkritisches auf den Seiten der Grünen. Bisher hat die einzige Auseiandersetzung mit dem Islam ja darin bestanden, dass man doch bitte noch ein paar Millionen Moslems mehr ins Land holen soll, damit sie und kulturell befruchten.

  2. Unglaublich: etwas islamkritisches auf den Seiten der Grünen. Bisher hat die einzige Auseiandersetzung mit dem Islam ja darin bestanden, dass man doch bitte noch ein paar Millionen Moslems mehr ins Land holen soll, damit sie und kulturell befruchten.

  3. Dieser Kommentar steckt voller Vorurteile. Ich glaube die Grünen haben sich immer glaubwürdig gegen Fanatiker gestellt. Das ist dir vielleicht nicht aufgefallen, sonder du glaubst lieber der FP-Propaganda. Islamkritik ist notwendig. Auch Katholikenkritik. Das finde ich wichtig: Solche Tendenzen einer Religion aufdecken. Aber nicht die gesamte Religion verteufeln.

  4. Dieser Kommentar steckt voller Vorurteile. Ich glaube die Grünen haben sich immer glaubwürdig gegen Fanatiker gestellt. Das ist dir vielleicht nicht aufgefallen, sonder du glaubst lieber der FP-Propaganda. Islamkritik ist notwendig. Auch Katholikenkritik. Das finde ich wichtig: Solche Tendenzen einer Religion aufdecken. Aber nicht die gesamte Religion verteufeln.

  5. Bin mir gar nicht so sicher, ob das wirklich islam-kritisch ist – der Herr in Weiss hat ja überhaupt verquere Ansichten, die mich mehr an Pol Pot als an den Koran erinnern.
    Alle Masseure sind schwul? Alle Masseurinnen lesbisch?
    Und die Friseure erst mit ihren Spiky haircuts!!
    Das ist eher Dummheits-kritisch als Islamkritisch.

  6. Bin mir gar nicht so sicher, ob das wirklich islam-kritisch ist – der Herr in Weiss hat ja überhaupt verquere Ansichten, die mich mehr an Pol Pot als an den Koran erinnern.
    Alle Masseure sind schwul? Alle Masseurinnen lesbisch?
    Und die Friseure erst mit ihren Spiky haircuts!!
    Das ist eher Dummheits-kritisch als Islamkritisch.

  7. @Hans: Nicht die ganze Religion verteufeln? Soweit ich weiß, gebietet der Islam, dass Schwule von Klippen oder hohen Gebäuden gestürzt werden sollen. Der Diskutant hat also aus Sicht eines Moslems nicht falsches gesagt. Hier geht´s also nicht um Tendenzen, sondern um klare Vorschriften- eben um die Essenz dieser Religion.

    Und bitte: dass für die Grünen normalerweise jede Menschenrechtsverltzung okay ist, solange man sie als „kulturelle Eigenart“ abtun kann, weiß jeder. Dafür bedarf es keiner FPÖ.

  8. @Hans: Nicht die ganze Religion verteufeln? Soweit ich weiß, gebietet der Islam, dass Schwule von Klippen oder hohen Gebäuden gestürzt werden sollen. Der Diskutant hat also aus Sicht eines Moslems nicht falsches gesagt. Hier geht´s also nicht um Tendenzen, sondern um klare Vorschriften- eben um die Essenz dieser Religion.

    Und bitte: dass für die Grünen normalerweise jede Menschenrechtsverltzung okay ist, solange man sie als „kulturelle Eigenart“ abtun kann, weiß jeder. Dafür bedarf es keiner FPÖ.

  9. @Anonym: Die Bibel ist ja auch kein familienfreundlicher Erzählband.
    „Leviticus 20, 13: Wenn ein Mann sich mit einem anderen Mann wie mit einer Frau vergeht, haben beide Schändliches begangen. Sie sollen mit dem Tode bestraft werden; „

    Wenn das einer von sich gibt, dann hat er aus Sicht eines Katholiken auch nichts falsches gesagt; religiöser Fanatismus ist unabnhängig vom Namen des jeweils heiligen Buches abzulehnen.

  10. @Anonym: Die Bibel ist ja auch kein familienfreundlicher Erzählband.
    „Leviticus 20, 13: Wenn ein Mann sich mit einem anderen Mann wie mit einer Frau vergeht, haben beide Schändliches begangen. Sie sollen mit dem Tode bestraft werden; „

    Wenn das einer von sich gibt, dann hat er aus Sicht eines Katholiken auch nichts falsches gesagt; religiöser Fanatismus ist unabnhängig vom Namen des jeweils heiligen Buches abzulehnen.

  11. Ivh empfehle das Buch „Homosexualität und Islam“ von Michael Bochow und Rainer Marbach (Verlag Waldschlösschen).

    Dort wird penibel herausgearbeitet, dass Homosexualität im Koran eigentlich kaum vorkommt, und die Verteufelung eher eine überlieferte Tradition und v.a. Interpretation ist. Und so geschah es, dass durch die Emanzipationsbewegungen der Lesben und Schwulen v.a. im Westen, viele Geistliche des Islam immer stärker dagegen vorgingen.

    Jedenfalls ist die Bibel wesentlich expliziter gegen Homosexualität, als der Koran.

    Es gibt auch mittlerweile auch Gegenbeispiele eines anderen Islam. Viele feministische aber gläubige Musliminnen – etwa in Marokko oder Indonesien – organisieren sich und sind durchaus sichtbar. Ich kenne persönlich eine Initiative lesbisch-schwuler Moslems in Sarajevo. Oder die vielen Gruppe (etwa KAOS) in der Türkei, eine Lesbengruppe aus Palästina, usw. In Südafrika und NYC gibt es bereits Moscheen für Lesben und Schwule.

    Der Islam – und das ist das eigentlich schwierige – ist nicht hierarschisch. Weiß man bei der katholischen Kirche aufgrund der klaren Hierarchie immer ziemlich genau wofür sie steht, ist das im Islam unmöglich…

  12. Ivh empfehle das Buch „Homosexualität und Islam“ von Michael Bochow und Rainer Marbach (Verlag Waldschlösschen).

    Dort wird penibel herausgearbeitet, dass Homosexualität im Koran eigentlich kaum vorkommt, und die Verteufelung eher eine überlieferte Tradition und v.a. Interpretation ist. Und so geschah es, dass durch die Emanzipationsbewegungen der Lesben und Schwulen v.a. im Westen, viele Geistliche des Islam immer stärker dagegen vorgingen.

    Jedenfalls ist die Bibel wesentlich expliziter gegen Homosexualität, als der Koran.

    Es gibt auch mittlerweile auch Gegenbeispiele eines anderen Islam. Viele feministische aber gläubige Musliminnen – etwa in Marokko oder Indonesien – organisieren sich und sind durchaus sichtbar. Ich kenne persönlich eine Initiative lesbisch-schwuler Moslems in Sarajevo. Oder die vielen Gruppe (etwa KAOS) in der Türkei, eine Lesbengruppe aus Palästina, usw. In Südafrika und NYC gibt es bereits Moscheen für Lesben und Schwule.

    Der Islam – und das ist das eigentlich schwierige – ist nicht hierarschisch. Weiß man bei der katholischen Kirche aufgrund der klaren Hierarchie immer ziemlich genau wofür sie steht, ist das im Islam unmöglich…

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